Erlebnisse, Räume und Erinnerungen können entscheidend bleiben, auch wenn die physische Verbindung verloren geht. Die Ausstellung „Rhizom“ zeigt Kunstwerke von neun zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern aus verschiedenen Städten der Ukraine, viele nun im Exil im Inland und Ausland.
Im Mittelpunkt der Ausstellung steht der Prozess der Migration, in dem sich Erfahrungen von Veränderung, Verlust und Neuanfang ständig wandeln. Die Landschaft erscheint als Metapher – ein Raum, den wir immer bei uns tragen, unabhängig von physischer Präsenz.
Die Künstlerinnen und Künstler präsentieren ihre Geschichten, die zusammen eine kollektive Dimension bilden. Wie ein Rhizom wachsen diese Erfahrungen in verschiedene Richtungen – offen, vielfältig und unendlich miteinander vernetzt. Auch der Betrachter wird nun Teil des Rhizoms.
Eröffnung: 29. Januar um 18 Uhr
Führungen durch die Kunstschaffenden: 31. Januar, 7. und 14. Februar jeweils um 15 Uhr
Artist Talk: 31. Januar um 16 Uhr
Zu sehen sind die Kunstwerke von Viktoriia Rozentsveih, Yeva Kafidova, Anastasiia Leliuk, Alina Hubarenko, Yuliia Rozentsveih, Maria Matiashova & Dima Tolkachov, Sofiia Holubeva, Marina Rozhko, Anzhelika Palyvoda
Kuratiert wird die Ausstellung von Viktoriia Rozentsveih und organisiert vom Ukrainischen Künstlerinnenkollektiv Kassel (Alina Hubarenko, Yuliia Rozentsveih, Viktoriia Rozentsveih)
Um das Netzwerk des Rhizoms auszubauen, laden die Künstlerinnen zu weiteren künstlerischen, literarischen und musikalischen Veranstaltungen im Rahmen der Ausstellung ein.
Der Eintritt in die Ausstellung, die Führungen und alle begleitenden Veranstaltungen sind kostenfrei. Um Spenden wird gebeten.
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