Diese Szenen verstärkten sich noch bei Sinatras Rückkehr im Mai 1943. Aus dem Hype wurde Raserei: seine Pressevertreter erinnerten sich daran, wie sie Mädchen einstellten, die schreien sollten, wenn er eine Note sexy in die Länge zog: Das Dutzend Mädchen, die wir zum Schreien und in Ohnmacht fallen engagiert hatten, taten genau, was wir ihnen sagten. Aber Hunderte weitere, die wir nicht engagiert hatten, schrien noch lauter. Es war wild, verrückt, völlig außer Kontrolle.
Am 12. Oktober 1944 eröffnete Sinatra seine dritte Spielzeit im New Yorker Paramount-Theater. Bereits um Mitternacht bildet sich eine Schlange vor dem Theater am Broadway. Um 4 Uhr morgens sind es über 500 Mädchen …Sie tragen Bobbysox und Fliegen (die gleichen, die Frankie trägt) und haben Fotos von Sinatra an ihre Kleider geheftet. Dann kam der Moment. Sinatra erschien auf der Bühne… hysterische „Frankie…Frankie“ – Rufe; man hat das Kreischen im Radio gehört, wenn er singt. Nehmen Sie das mal tausend und man bekommt eine Vorstellung von dem ohrenbetäubenden Lärm. Tagsüber schwärmten rund 30.000 wilde Bobbysoxer über den Times Square, in einer berauschenden Demonstration von Girl Power.“https://www.kassel.de/ powered by RCE-Event
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Preisinformationen
Preis Erwachsener: 27,00 €
Ansprechpartner:in
TIC - Theater im Centrum
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Stadt Kassel
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