Zeitreise: von Henschel zu den Hells Angels in der Nordstadt
Reisen durch Zeit und Raum mit den KulTourAgenten:
Am Sonntag, den 6. September 2026 laden die KulTourAgenten im Stadtteil Nord-Holland, der meist nur „die Nordstadt“ genannt wird, von 16:00 bis 18:00 Uhr wieder zu einem besonderen Spaziergang ein: auf den Spuren der Familie Henschel, die um 1900 die erfolgreichsten Lokomotivbauer Europas waren und mehr als ein Jahrhundert lang den Stadtteil prägten, führt der Weg vom alten Gießhaus über den heutigen Uni-Campus ins ehemalige Arbeiterviertel, das zum lebendigen, multikulturellen Studierendenviertel wurde.
Während der Zeitreise streifen die KulTourAgent:innen Sonja Rossettini und Julian Meyer auch ein ehemaliges Kasernengelände in der Jägerstraße. Dort befinden sich jetzt zahlreiche Restaurants und Geschäfte, die internationale Spezialitäten anbieten. Früher lebten und arbeiteten hier, ganz in der Nähe der alten Synagoge, viele jüdische Mitbürger:innen.
Danach führt die Reise ins kunstaffine Schillerviertel: hier wechseln sich Graffitis mit Wandbildern ab und bilden die von KolorCubes initiierte Public Art Galerie. Auch documenta-Künstler:innen wie Taring Padi haben sich dort an den Fassaden verewigt. Am Ende genießen wir die einzigartige Atmosphäre von einem Ort mit einer ganz besonderen Geschichte: vor 100 Jahren befand sich dort die Lithographische Kunstanstalt von Familie Grünbaum, vor 70 Jahren war in den Räumlichkeiten eine Eiergroßhandlung, später eine Antennenfabrik und vor 20 Jahren warteten dort „international girls“ auf Kundschaft im größten Bordell Nordhessens – betrieben von den Hells Angels. Jetzt ist die Kunst längst wieder zurückgekehrt. Elfi Eckart hat dieses Etablissement zu einem Kunsthotel mit Vintage-Charme umgebaut und zu einer einzigartigen Spielstätte für Kunst, Fotografie, Kommunikation und Experiment gemacht: dem „Foto‐Motel″.
Der Stadtteilspaziergang beginnt am Sonntag, den 6. September um 16:00 Uhr neben dem Gießhaus auf dem Uni-Campus in der Mönchebergstraße 5. Sonja Rossettini und Julian Meyer von den KulTourAgenten e.V. führen mit interessanten Geschichten über Stadtplanung, Kunst, Architektur und Menschen, die dort leb(t)en und arbeiteten auf unterschiedlichen Wegen durch die Nordstadt. Die Zeitreise endet gegen 18:00 Uhr im Fotomotel.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnahme ist kostenlos, um eine Spende wird gebeten.
KulTourAgenten e.V. ist ein 2018 gegründeter gemeinnütziger Verein, der in seinen Veranstaltungen kulturgeschichtlich und architektonisch wichtige Orte in Kassel neu erschließt und einem breiten Publikum vermittelt. Dabei wird an geschichtlich bedeutsame Ereignisse oder Menschen erinnert, die ihre Spuren hinterlassen haben. Die KulTourAgenten lassen mit „history to go“ Geschichte(n) lebendig werden.
Quelle: https://www.kassel.de/
powered by RCE-Event
Am Sonntag, den 6. September 2026 laden die KulTourAgenten im Stadtteil Nord-Holland, der meist nur „die Nordstadt“ genannt wird, von 16:00 bis 18:00 Uhr wieder zu einem besonderen Spaziergang ein: auf den Spuren der Familie Henschel, die um 1900 die erfolgreichsten Lokomotivbauer Europas waren und mehr als ein Jahrhundert lang den Stadtteil prägten, führt der Weg vom alten Gießhaus über den heutigen Uni-Campus ins ehemalige Arbeiterviertel, das zum lebendigen, multikulturellen Studierendenviertel wurde.
Während der Zeitreise streifen die KulTourAgent:innen Sonja Rossettini und Julian Meyer auch ein ehemaliges Kasernengelände in der Jägerstraße. Dort befinden sich jetzt zahlreiche Restaurants und Geschäfte, die internationale Spezialitäten anbieten. Früher lebten und arbeiteten hier, ganz in der Nähe der alten Synagoge, viele jüdische Mitbürger:innen.
Danach führt die Reise ins kunstaffine Schillerviertel: hier wechseln sich Graffitis mit Wandbildern ab und bilden die von KolorCubes initiierte Public Art Galerie. Auch documenta-Künstler:innen wie Taring Padi haben sich dort an den Fassaden verewigt. Am Ende genießen wir die einzigartige Atmosphäre von einem Ort mit einer ganz besonderen Geschichte: vor 100 Jahren befand sich dort die Lithographische Kunstanstalt von Familie Grünbaum, vor 70 Jahren war in den Räumlichkeiten eine Eiergroßhandlung, später eine Antennenfabrik und vor 20 Jahren warteten dort „international girls“ auf Kundschaft im größten Bordell Nordhessens – betrieben von den Hells Angels. Jetzt ist die Kunst längst wieder zurückgekehrt. Elfi Eckart hat dieses Etablissement zu einem Kunsthotel mit Vintage-Charme umgebaut und zu einer einzigartigen Spielstätte für Kunst, Fotografie, Kommunikation und Experiment gemacht: dem „Foto‐Motel″.
Der Stadtteilspaziergang beginnt am Sonntag, den 6. September um 16:00 Uhr neben dem Gießhaus auf dem Uni-Campus in der Mönchebergstraße 5. Sonja Rossettini und Julian Meyer von den KulTourAgenten e.V. führen mit interessanten Geschichten über Stadtplanung, Kunst, Architektur und Menschen, die dort leb(t)en und arbeiteten auf unterschiedlichen Wegen durch die Nordstadt. Die Zeitreise endet gegen 18:00 Uhr im Fotomotel.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnahme ist kostenlos, um eine Spende wird gebeten.
KulTourAgenten e.V. ist ein 2018 gegründeter gemeinnütziger Verein, der in seinen Veranstaltungen kulturgeschichtlich und architektonisch wichtige Orte in Kassel neu erschließt und einem breiten Publikum vermittelt. Dabei wird an geschichtlich bedeutsame Ereignisse oder Menschen erinnert, die ihre Spuren hinterlassen haben. Die KulTourAgenten lassen mit „history to go“ Geschichte(n) lebendig werden.
Quelle: https://www.kassel.de/
powered by RCE-Event
Terminübersicht
Gut zu wissen
Autor:in
Stadt Kassel




