Urs Lüthi: Die Sehnsucht stirbt zuletzt …
Das Leben ist wahrscheinlich das Merkwürdigste, was einem Menschen passieren kann. Als Ganzes betrachtet ist eine Lebensspanne schön und beängstigend zugleich – einerseits klar und selbstverständlich, andererseits komplex und unvorhersehbar. Wenn man darüber nachdenkt, ist es eigentlich ein Wunder, sich darin zurechtzufinden.
Ganz anders die Kunst von Urs Lüthi. Er komponiert und dirigiert seine Werke, Werkgruppen, Serien und Zyklen wie eine Symphonie, flicht zentrale Themen der Kunst mal zusammen, mal auseinander – so vielschichtig wie das Leben selbst und doch von einer Klarheit und Präzision, die einschüchtern kann. Bei aller künstlerischen Exzellenz ist sein Schaffen ebenso von zärtlicher Erhabenheit durchdrungen wie von Ambivalenz. Seine Aufmerksamkeit gilt oft den Zweifeln, dem Scheitern und den vielen Facetten der Unzulänglichkeit. Auch Krankheit und Tod sind ihm vertraute Motive – er begegnet ihnen meist mit Humor.
Mit dieser Ausstellung möchten wir einen Künstler würdigen, der nicht nur in renommierten Häusern und internationalen Sammlungen vertreten ist, sondern auch lange Zeit in Kassel gelehrt und gearbeitet hat und der Stadt bis heute eng verbunden ist. Er zählt zu den bedeutendsten, aber auch beliebtesten Künstlern, die in Kassel gewirkt haben. Die Ausstellung findet gleichzeitig im Kunsttempel und in der Galerie Coucou statt und zeigt mit Fotografien, Videos, Installationen, Malerei und Skulpturen von den 1970er-Jahren bis heute ausgewählte Werke aus seinem umfangreichen Œuvre – ein persönlicher Blick auf sein künstlerisches Denken und Schaffen.
Eröffnung im Kunsttempel
Grußwort: Oberbürgermeister Dr. Sven Schoeller
Einführung: Milen Krastev
Beide Standorte sind ab 18 Uhr geöffnet.
Die Ausstellung ist der Galierie Coucou und im Kunsttempel zu sehen
Galerie Coucou | Elfbuchenstr. 20 | Kassel | +49 (0) 170 969 98 97 | coucou-coucou.com
Kunsttempel | Friedrich-Ebert-Straße 177 | Kassel | kunsttempel.net
Urs Lüthi (*1947 in Kriens, Schweiz) unterrichtete zwanzig Jahre an der Kunsthochschule Kassel. 1977 nahm er an der documenta 6 teil, 2001 vertrat er die Schweiz auf der 49. Biennale von Venedig. 2009 wurde ihm der Arnold-Bode-Preis der Stadt Kassel verliehen. 2027 richtet ihm das Kunstmuseum Luzern eine Retrospektive aus.
Quelle: https://www.kassel.de/
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Ganz anders die Kunst von Urs Lüthi. Er komponiert und dirigiert seine Werke, Werkgruppen, Serien und Zyklen wie eine Symphonie, flicht zentrale Themen der Kunst mal zusammen, mal auseinander – so vielschichtig wie das Leben selbst und doch von einer Klarheit und Präzision, die einschüchtern kann. Bei aller künstlerischen Exzellenz ist sein Schaffen ebenso von zärtlicher Erhabenheit durchdrungen wie von Ambivalenz. Seine Aufmerksamkeit gilt oft den Zweifeln, dem Scheitern und den vielen Facetten der Unzulänglichkeit. Auch Krankheit und Tod sind ihm vertraute Motive – er begegnet ihnen meist mit Humor.
Mit dieser Ausstellung möchten wir einen Künstler würdigen, der nicht nur in renommierten Häusern und internationalen Sammlungen vertreten ist, sondern auch lange Zeit in Kassel gelehrt und gearbeitet hat und der Stadt bis heute eng verbunden ist. Er zählt zu den bedeutendsten, aber auch beliebtesten Künstlern, die in Kassel gewirkt haben. Die Ausstellung findet gleichzeitig im Kunsttempel und in der Galerie Coucou statt und zeigt mit Fotografien, Videos, Installationen, Malerei und Skulpturen von den 1970er-Jahren bis heute ausgewählte Werke aus seinem umfangreichen Œuvre – ein persönlicher Blick auf sein künstlerisches Denken und Schaffen.
Eröffnung im Kunsttempel
Grußwort: Oberbürgermeister Dr. Sven Schoeller
Einführung: Milen Krastev
Beide Standorte sind ab 18 Uhr geöffnet.
Die Ausstellung ist der Galierie Coucou und im Kunsttempel zu sehen
Galerie Coucou | Elfbuchenstr. 20 | Kassel | +49 (0) 170 969 98 97 | coucou-coucou.com
Kunsttempel | Friedrich-Ebert-Straße 177 | Kassel | kunsttempel.net
Urs Lüthi (*1947 in Kriens, Schweiz) unterrichtete zwanzig Jahre an der Kunsthochschule Kassel. 1977 nahm er an der documenta 6 teil, 2001 vertrat er die Schweiz auf der 49. Biennale von Venedig. 2009 wurde ihm der Arnold-Bode-Preis der Stadt Kassel verliehen. 2027 richtet ihm das Kunstmuseum Luzern eine Retrospektive aus.
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Stadt Kassel






