Pfingstkonzert Harleshäuser Kammerorchester
Antonin Dvorak – Sinfonie Nr. 7 d-moll
Laura Frank – Klarinette
Matthias Enkemeier – Leitung
20 € / Arbeitsuchende, Studierende, Auszubildende 10 € / Schüler frei
Kartenvorverkauf: Teehaus Harleshausen / Kulturpunkt Kassel / billetto
https://billetto.eu/e/pfingskonzert-harleshauser-kammerorchester-Tickets-1880436?bref=eyJzIjoib3JnYW5pc2VyIiwibSI6InNoYXJlIiwiYyI6Im1hbmFnZV92aXNpdCIsImNvIjoiMSIsInQiOjE3NzIzNjIyNjd9
Carl Maria von Weber und Heinrich Baermann: Die äußerst fruchtbare Künstlerfreundschaft ist legendär. Schon das Concertino, das Weber dem ersten Klarinettisten der Münchner Hofkapelle auf den Leib schrieb, war ein sensationeller Erfolg. Mit den beiden bald folgenden Klarinettenkonzerten gingen Weber und Baermann gemeinsam auf ausgedehnte Konzertreise; dass der finger- und zungenfertige Baermann das virtuose Es-Dur-Konzert der geheimnisvolleren Schwester in f-Moll oft vorzog, mag der „romantische“ Weber verschmerzt haben – es tat der innigen Beziehung jedenfalls keinen Abbruch. Und die beiden Klarinettenkonzerte, die Weber 1811 für den Klarinettisten Joseph Bärmann und eine gemeinsame Konzertreise schrieb, erfreuen sich unter Solisten aufgrund ihrer Spielfreude, Virtuosität und sangbarer Passagen noch heute einiger Beliebtheit.
Bei Antonín Dvořák und seiner siebten Sinfonie war es kein Musiker, sondern ein anderes Musikwerk, das ihn zu dieser Komposition inspirierte: die Dritte seines verehrten Vorbildes Johannes Brahms. Von dem dramatischen Ernst dieser Sinfonie war Dvořák zutiefst beeindruckt. Dies war nun die Messlatte, an der sich der tschechische Komponist bei seiner nächsten Sinfonie orientieren wollte.
Von Dvořáks neun Sinfonien ist die siebte eindeutig die leidenschaftlichste, die dramatischste. Dunkel timbriert beginnt der erste Satz, um alsbald aufgepeitscht loszubrausen. Der zweite Satz pendelt zwischen Idylle und Tragik, während das Scherzo dadurch besticht, dass zum eigentlichen Thema stets ein Gegenthema erklingt. Das Finale versprüht glutvollen Furor, hält aber auch gleißenden Jubel bereit. Ohne Zweifel: Dvořáks Siebte ist die emotionell intensivste seiner Sinfonien.
Laura Frank, Klarinette, ist eine engagierte Solistin, Orchester- und Kammermusikerin.
Als Solistin trat sie bei den Havelländischen Festspielen, im Carl Reinecke Museum sowie bei Podiumskonzerten im Schumannhaus Leipzig auf. Orchestererfahrung sammelte sie unter anderem als Aushilfe als Solo-Klarinettistin bei den Berliner Symphonikern und den Brandenburger Symphonikern.
Regelmäßig konzertiert Laura Frank auch gemeinsam mit ihrer Schwester, der Harfenistin Linda Frank, als Duo. Ihr Repertoire umfasst Werke von der Klassik bis zur zeitgenössischen Musik, wobei ihr Schwerpunkt besonders auf der Spätromantik und dem Impressionismus liegt.
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Preisinformationen
Preis Erwachsener: 20,00 €
Ansprechpartner:in
Erlöserkirche Kassel-Harleshausen
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Stadt Kassel
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