Musik zur Sterbestunde - Karfreitag in der Martinskirche

Konzert
Christoph Demantius (1567 – 1643): Johannespassion



Heinrich Schütz-Ensemble

KMD Eckhard Manz

Liturgie: Pfarrer Joachim Baier



Wie aus einer fernen Welt klingt die frühbarocke Musik des Komponisten Christoph Demantius. Die Vertonung der Geschichte des Leidens und Sterbens Jesu folgt dem Text und übersetzt diesen in affektgeladene Klänge. Jede Stimmung, jede Person wird bildhaft dargestellt. Der sechsstimmige Chor wird in allen Varianten aufgeteilt und es entsteht ein äußerst farbiges Klangbild, dass die Leidensgeschichte erlebbar macht. Gleichzeitig steht die Musik in der großen Tradition der frühbarocken deutschen Motette, die auf höchstem Niveau, fast archaisch, das komplexe Geschehen vertont. Die Musik umgibt eine kunstvolle Aura, die immer wieder Staunen lässt. Christoph Demantius erreicht mit seiner berühmten Johannes Passion einen Höhepunkt der deutschen a cappella-Passion, die ohne jedes Orchester nur im Chorgesang die jahrtausendalte Erzählung durchschreitet. Das Heinrich Schütz-Ensemble erscheint hierfür in seiner Kammerchor-Besetzung ideal.

In der Musik zur Todesstunde Jesu wird die Musik immer eingebunden in den liturgischen Kontext in St. Martin. Kein Konzert, sondern eine gemeinsame Stunde der Kontemplation und Ruhe, eine Musik, ein Raum und eine Liturgie, die zusammen in die Stille führen.

Eintritt frei, Spenden erbeten powered by RCE-Event

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Martinskirche
Martinsplatz 5a
34117 Kassel

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