Literaturstadt Kassel: Neue Entdeckungen vergessener Bücher
„Kasseler Literatur“: Seit diesem Jahr erscheint diese Editionsreihe bei kassel university press.
Vergessene und wieder zu entdeckende Werke werden im Druck und online wieder verfügbar gemacht. Und da gibt es viel zu entdecken: Kassel ist eine Literaturstadt! Die allgemeine Geschichte der deutschen Literatur wurde hier mitgeschrieben.
Um sie sichtbarer zu machen, wurden in den letzten Jahren mehrere Projekte durchgeführt: das Schilderprojekt „Literatur in Kassel – mehr als nur GRIMMIG“, das „Kleine Kasseler Literatur-Lexikon“, Lesungsreihen und Vorträge. Hier knüpft die Editionsreihe „Kasseler Literatur“ an. Nikola Roßbach stellt sie vor.
Wer sich für Kassel als Literaturstadt interessiert, wird erfahren,
- dass es im 18. Jahrhundert Kasselaner Robinsonaden gab, die ihre Kolonialfantasien unter dem Banner der Aufklärung auslebten,
- dass Zaubermärchen nicht nur im Wiener
Volkstheater des 19. Jahrhunderts die Bühne
beherrschten, sondern auch unter dem Herkules Gnomen und Elfen herumspukten,
- dass in Kassel um 1900 die Realistinnen das literarische Feld beherrschten und
- dass schon vor Trotzkopf und Nesthäkchen in Kassel Backfischromane entstanden.
Präsentiert werden Heinrich A.C. von Egloffstein: „Der neue Hessische Robinson, oder merkwürdige Abenteuer eines Casselaners (1826)“, Wilhelm Lynkers/Julius Braunhofers „Herkules oder Ambos und Actien (1859)“, Sophie Junghans’ sozialer Roman „Um das Glück (1896)“ und – noch im Erscheinen – Mathilde von Eschstruths „Pension und Leben (1880)“. powered by RCE-Event
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Stadtbibliothek Kassel
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Kulturamt Stadt Kassel
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