Werke von Barbara Beisinghoff
Zarte handgeschöpfte Wasserzeichenpapiere vor den Fenstern des Palais Bellevue verbinden Innen und Außen. Sie leuchten im Gegenlicht. Im Sohar, im Buch des Glanzes heißt es, der erste Lichtfunke ist gleichzeitig das erste Wort, Reschit (zu lesen in den beiden Bildern vor den halbrunden Supraportefenstern in der Halle im Erdgeschoss).
Dort liegt ein gedruckter Rundgang-Flyer durch die Ausstellung, die sich barrierefrei durch drei Stockwerke zieht.
Im 1. Stock verbindet eine Blickachse das ockerfarbige Wasserzeichen im Süden im Kaminzimmer mit dem weißen Wasserzeichen (Light of the eye and of the mind) im Raum gegenüber im Norden. Weitere Wasserzeichen-Worte im 2. Stock sind aus der Kassandra von Christa Wolf: Chaos könnte um Worte herum Struktur annehmen wie Eisenspäne um einen Magneten. Im Astronomieraum mit je 2 Wasserzeichenbildern in Nord- und Ostfenstern kommt Georg Chr. Lichtenberg zu Worte und in der Vitrine steht das Buch KUPFERSTICHE BEWOHNEN aus der POETIK DES RAUMS von Gaston Bachelard und ein weißes Blatt mit Worten eines Gedichts von Marina Zwetajewa, die mit Wasserstrahl geschrieben sind. Unter dem Gewölbebogen in der Bibliothek drehen sich langsam drei Ebenen von Wasserzeichen übereinander. Licht ist immer bewegt und berührt uns, wenn wir uns einlassen auf die filigranen Nuancen zwischen Sichtbarem und Unsichtbarem.
Veranstaltungen im Rahmen der Ausstellung:
Do, 24. September, 17 Uhr: Gespräch mit Susanne Jakubzcyk, Kunsthistorikerin M.A.
So, 25. Oktober, 14-17 Uhr: Leporello-Workshop mit Susanne Mihm-Lutz
Teilnahme nur nach Anmeldung: mihmlutz@uni-kassel.de
So, 15. November, 11 Uhr: "Die Welt im Fenster"
M. Angebauer und H. Schimmelpfeng lesen Prosa und Briefe von Rosa Luxemburg bis James Salter
So, 29. November, 11:30 Uhr: Gespräch mit Brigitte Zypries, Bundesministerin a.D.
Quelle: https://www.kassel.de/
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Zarte handgeschöpfte Wasserzeichenpapiere vor den Fenstern des Palais Bellevue verbinden Innen und Außen. Sie leuchten im Gegenlicht. Im Sohar, im Buch des Glanzes heißt es, der erste Lichtfunke ist gleichzeitig das erste Wort, Reschit (zu lesen in den beiden Bildern vor den halbrunden Supraportefenstern in der Halle im Erdgeschoss).
Dort liegt ein gedruckter Rundgang-Flyer durch die Ausstellung, die sich barrierefrei durch drei Stockwerke zieht.
Im 1. Stock verbindet eine Blickachse das ockerfarbige Wasserzeichen im Süden im Kaminzimmer mit dem weißen Wasserzeichen (Light of the eye and of the mind) im Raum gegenüber im Norden. Weitere Wasserzeichen-Worte im 2. Stock sind aus der Kassandra von Christa Wolf: Chaos könnte um Worte herum Struktur annehmen wie Eisenspäne um einen Magneten. Im Astronomieraum mit je 2 Wasserzeichenbildern in Nord- und Ostfenstern kommt Georg Chr. Lichtenberg zu Worte und in der Vitrine steht das Buch KUPFERSTICHE BEWOHNEN aus der POETIK DES RAUMS von Gaston Bachelard und ein weißes Blatt mit Worten eines Gedichts von Marina Zwetajewa, die mit Wasserstrahl geschrieben sind. Unter dem Gewölbebogen in der Bibliothek drehen sich langsam drei Ebenen von Wasserzeichen übereinander. Licht ist immer bewegt und berührt uns, wenn wir uns einlassen auf die filigranen Nuancen zwischen Sichtbarem und Unsichtbarem.
Veranstaltungen im Rahmen der Ausstellung:
Do, 24. September, 17 Uhr: Gespräch mit Susanne Jakubzcyk, Kunsthistorikerin M.A.
So, 25. Oktober, 14-17 Uhr: Leporello-Workshop mit Susanne Mihm-Lutz
Teilnahme nur nach Anmeldung: mihmlutz@uni-kassel.de
So, 15. November, 11 Uhr: "Die Welt im Fenster"
M. Angebauer und H. Schimmelpfeng lesen Prosa und Briefe von Rosa Luxemburg bis James Salter
So, 29. November, 11:30 Uhr: Gespräch mit Brigitte Zypries, Bundesministerin a.D.
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Autor:in
Stadt Kassel






