Eröffnung: Raque Ford – The only one willing to do the hard part

Ausstellung

Das Fridericianum lädt Sie und Ihre Freund*innen herzlich zur Eröffnung der ortsspezifischen Intervention The only one willing to do the hard part von Raque Ford ein.

Ab 18.30 Uhr: Freier Eintritt in die Ausstellung The Pause That Dreams Against Erasure von Catherine Opie
Ab 19 Uhr: Begrüßung durch Moritz Wesseler und Künstlerinnengespräch mit Raque Ford

Im Anschluss: Geselliges Beisammensein mit Getränken, Snacks und einer von der Künstlerin kuratierten musik-Playlist.

 

Die Künstlerin Raque Ford, 1986 in Columbia, Maryland, geboren und in New York wohnhaft, verbindet in ihrer Praxis kunstvoll gestaltete Formen mit starken Farbkontrasten und sloganhaften Texten. Unter Einsatz von Plastik und anderen industriellen Materialien erschafft sie eine zwischen Abstraktion und einfachen visuellen Codes changierende Ästhetik. Ihre collageartig aufgebauten Werke sind in den Bereichen von Skulptur, Malerei und Grafik zu verorten und weisen Referenzen zu den Scherenschnitten des späten Henri Matisse, zum Minimalismus und zur Pop Art auf. Im Fridericianum gestaltet die Künstlerin die beiden öffentlichen Fahrstühle.

The only one willing to do the hard part ist Teil von Fords fortwährender Erkundung der Frage, wie Identität aus Versatzstücken der Populärkultur, Konsumwelt und digitalen Kommunikation sowie den damit verbundenen Sehnsüchten geformt wird. Mit Betreten der Fahrstühle gelangen die Besuchenden in unerwartete Raumsituationen: Fototapeten zeigen Ausschnitte eines Kleidungsdiscounters. Über die Aufnahmen sind standardisierte Blumengrafiken und Text geschichtet. Letzterer ist in den für Ford charakteristischen handgeschriebenen Buchstaben gestaltet und stimmt einen provozierenden wie auch sentimentalen Ton an: Everyone wants to be the desired but am I the only one willing to do the hard part and do the wanting [Jede*r möchte begehrt werden, aber bin ich die einzige Person, die bereit dazu ist, den schwierigen Teil zu übernehmen und zu begehren?] und I don’t like to joke, joking is a sin [Ich mache nicht gerne Witze, Witze machen ist eine Sünde].

Mit der ortsspezifischen Intervention von Ford knüpft das Fridericianum an die bereits in der Kunsthalle installierten Arbeiten abseits der designierten Ausstellungsflächen an, etwa von Kerstin Brätsch oder Karl Holmqvist.

Ford hatte Einzelpräsentationen unter anderem im Kunstverein Gartenhaus in Wien (2025), im Whitney Museum of American Art in New York (2024) und in The Print Center in Philadelphia (2023). Zudem nahm die Künstlerin an Gruppenausstellungen teil, etwa im MoMA PS1 in New York (2023 und 2021), bei White Columns in New York (2023), im Buffalo AKG Art Museum (2022) sowie im SculptureCenter in New York (2016).

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Fridericianum
Friedrichsplatz 18
34117 Kassel

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