»Das Buch Alice« Lesung mit Karina Engelbach
In diesem Buch eröffnet die Historikerin und Enkelin Karina Urbach ein bislang unbekanntes Kapitel in der Geschichte deutscher NS-Verbrechen.
Einst erfolgreiche Kochbuch-Autorin, verliert die Wiener Jüdin Alice Urbach unter den Nationalsozialisten Heimat, Familie und Karriere. Sie flieht nach England, wo sie sich als Dienstbotin durchschlägt und später ein Flüchtlingsheim für jüdische Mädchen leitet. Mit Kochunterricht versucht sie ihre Schützlinge von den Kriegswirren abzulenken. Nach dem Krieg migriert Alice Urbach in die USA, gibt Kochkurse in ihrer neuen Heimat San Francisco und wird am Ende sogar Fernsehköchin. In einer Wiener Buchhandlung entdeckt sie zu ihrer Überraschung ihr Buch wieder. Doch wer ist der Mann, dessen Name auf dem Umschlag prangt? Hat es den »Küchenmeister« Rudolf Rösch je gegeben? Recherchen führen die Historikerin und Enkelin Karina Urbach in Wiener, Londoner und Washingtoner Archive, in denen sie längst verloren geglaubte Briefe, Tonband- und Filmdokumente aufspürt. Karina Urbachs Buch eröffnet ein bislang unbekanntes Kapitel in der Geschichte deutscher NS-Verbrechen: die Arisierung jüdischer Fachliteratur und geistigen Eigentums durch die Nationalsozialisten. Die Lesung beleuchtet dieses bisher wenig beforschte Kapitel der Enteignung und Ermordung der europäischen Juden während des Nationalsozialismus. In Kooperation mit der Brencher Buchhandlung und dem Sara-Nussbaum-Zentrum.
Für: Erwachsene
Tickets erhältlich an der Kasse der GRIMMWELT:
+49 561 598619-0 | kasse@grimmwelt.de
Ticket verbindlich reservieren
10 € | erm. 7 €
Quelle: www.grimmwelt.de
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Einst erfolgreiche Kochbuch-Autorin, verliert die Wiener Jüdin Alice Urbach unter den Nationalsozialisten Heimat, Familie und Karriere. Sie flieht nach England, wo sie sich als Dienstbotin durchschlägt und später ein Flüchtlingsheim für jüdische Mädchen leitet. Mit Kochunterricht versucht sie ihre Schützlinge von den Kriegswirren abzulenken. Nach dem Krieg migriert Alice Urbach in die USA, gibt Kochkurse in ihrer neuen Heimat San Francisco und wird am Ende sogar Fernsehköchin. In einer Wiener Buchhandlung entdeckt sie zu ihrer Überraschung ihr Buch wieder. Doch wer ist der Mann, dessen Name auf dem Umschlag prangt? Hat es den »Küchenmeister« Rudolf Rösch je gegeben? Recherchen führen die Historikerin und Enkelin Karina Urbach in Wiener, Londoner und Washingtoner Archive, in denen sie längst verloren geglaubte Briefe, Tonband- und Filmdokumente aufspürt. Karina Urbachs Buch eröffnet ein bislang unbekanntes Kapitel in der Geschichte deutscher NS-Verbrechen: die Arisierung jüdischer Fachliteratur und geistigen Eigentums durch die Nationalsozialisten. Die Lesung beleuchtet dieses bisher wenig beforschte Kapitel der Enteignung und Ermordung der europäischen Juden während des Nationalsozialismus. In Kooperation mit der Brencher Buchhandlung und dem Sara-Nussbaum-Zentrum.
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GRIMMWELT Kassel






