12. Italientag: Ästhetiken und Kulturen der Landschaft

Vortrag/Lesung/Vorführung

Die zwölfte Ausgabe des Italientags lädt zu einer Reise durch Zeit und Raum ein, um die vielfältigen Weisen zu erkunden, in denen die italienische Landschaft gedacht, dargestellt und erlebt wurde. In einem interdisziplinären Dialog zwischen Kunstgeschichte, Philosophie und Literatur untersucht die Veranstaltung, wie das Konzept der Landschaft den ästhetischen und gesellschaftlichen Transformationen der italienischen Halbinsel vom 15. Jahrhundert bis in die Gegenwart Rechnung trägt. 

Das Programm beginnt um 13.00 Uhr mit einer Einführung, gefolgt vom Vortrag von Dr. Angelika Bönker-Vallon über Renaissancegärten als Orte der Begegnung zwischen Philosophie, Dichtung und bildender Kunst. Anschließend wird gemeinsam mit Prof. Dr. Martina Sitt und ihren Studierenden die kulturelle Vermittlung zwischen Italien und dem deutschsprachigen Raum am Beispiel des Malers Friedrich Nerly thematisiert. 

Nach einer kurzen Kaffeepause präsentieren Philosophie-Studierende von Dr. Francesca Michelini ihr Projekt zum Gartenmotiv bei Italo Calvino. Den Abschluss des Nachmittags bildet Julia Leitherer mit einer Untersuchung literarischer Darstellungen der italienischen Stahlindustrie als neue Formen moderner Landschaft. 

Der Tag endet um 18.00 Uhr mit einem geselligen Ausklang. Die Veranstaltung lädt Wissenschaftler*innen, Studierende und Interessierte dazu ein, darüber nachzudenken, wie sich die Ästhetik der italienischen Landschaft fortwährend erneuert und dabei Erinnerung, Kunst und kulturelle Identität miteinander verknüpft.

Alle Interessierten sind willkommen!

 

Referierende:
Angelika Bönker-Vallon
Martina Sitt
Studierende mit Francesca Michelini
Julia Leitherer

 

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Universität Kassel

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